5 Fakten über den Deutschen Modekonsum in 2023

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Lasst uns gemeinsam einen Blick auf fünf spannende Fakten werfen, die das Modeverhalten der Deutschen in 2023 geprägt haben. Von häufigen Fehlkäufen bis hin zum florierenden Second-Hand-Markt, vom ewigen Duell zwischen dem stationären Modehandel und dem Online-Shopping bis zu den verlockenden Sales-Angeboten und dem vielfältigen Shopping-Warenkorb.
 
Häufige Fehlkäufe
Fehlkäufe sind in Deutschland ein weitverbreitetes Problem. Laut einer Umfrage von Statista kaufen 16 % der Frauen und 9 % der Männer oft Kleidung, die sie nie tragen. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern liegen die deutschen Konsumenten damit im Mittelfeld. Die größte Fehlkaufquote findet sich in England, wo 29 % der Frauen und 16 % der Männer häufig Mode kaufen, die dann ungetragen im Schrank hängt.

 

Second Hand Markt

Interessanterweise steigt das Interesse an Secondhand-Mode. Der Handelsverband Deutschland (HDE) meldete kürzlich, dass sich jeder Vierte in Deutschland vorstellen kann, zu Weihnachten Secondhand-Geschenke zu kaufen und zu verschenken. Insgesamt nimmt die Bereitschaft zu, sich auch Mode aus zweiter Hand zuzulegen.

 

Stationäre Modehandel vs. Online Shopping

Beim Einkaufen bevorzugen viele Menschen nach wie vor den stationären Modehandel gegenüber dem Online-Shopping. Laut einer aktuellen Infas quo-Studie möchten mehr als 20 % der Befragten sicher in das Geschäft vor Ort gehen, wenn sie neue Kleidung kaufen. Nur 10 % geben an, dass sie sicher online shoppen werden.

 

Sale Angebote

Obwohl es viele Preisaktionen gibt, haben Verbraucherinnen und Verbraucher trotzdem nicht vermehrt Mode im Sale gekauft. Der Anteil der Bekleidung, die zu reduzierten Preisen erworben wurde, blieb 2023 stabil bei 40 %. Marktbeobachter vermuten, dass die Inflation dazu führt, dass viele Menschen eher auf das Mode-Shopping verzichten. 

 

Shopping Warenkorb

Im letzten Jahr veröffentlichte das Statistische Bundesamt die Neugewichtung des Warenkorbs, der für die Berechnung der Inflationsrate herangezogen wird. Demnach geben die Verbrauche*rinnen in Deutschland 4,2% ihres verfügbaren Einkommens für Bekleidung, Accessoires und Schuhe aus. Für Bekleidungsartikel sind es rund 3,3%, für Schuhe rund 0,7 %. 0,2 % werden für Accessoires, Bekleidungszubehör sowie Reinigung und Reparatur der Stücke aufgewendet.

 

Wie war Dein Modekonsum in 2023? Was hast Du gekauft? Wie hast Du gekauft? Was hast Du im Durchschnitt ausgegeben? Teile uns gerne Deine Erfahrungen mit.